Koope­ra­ti­ven für öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft

Mit­glie­der in Öko-Kooperativen
0
Ein­kom­mens­stei­ge­rung
0 %
Hektaren bio­lo­gi­sche Anbau­flä­che
0

Nach­hal­ti­ge Lösun­gen für Men­schen, Umwelt und Märk­te

In vie­len Regio­nen Gha­nas set­zen Klein­bau­ern­fa­mi­li­en noch immer auf che­mi­sche Dün­ger und Pesti­zi­de, um ihre Fel­der frucht­bar zu hal­ten. Die­se Mit­tel sind teu­er, gesund­heits­schäd­lich und zer­stö­ren lang­fri­stig die Böden – die wich­tig­ste Lebens­grund­la­ge der Men­schen. Beson­ders im länd­li­chen Raum feh­len Alter­na­ti­ven und sta­bi­le Absatz­märk­te.

Unser Pro­jekt setzt hier an: Wir bil­den Bau­ern­fa­mi­li­en in öko­lo­gi­scher Land­wirt­schaft aus, unter­stüt­zen sie beim Auf­bau von Pro­du­zen­ten­ko­ope­ra­ti­ven und sor­gen für fai­ren Markt­zu­gang. So ent­steht ein Kreis­lauf, in dem Men­schen, Natur und loka­le Wirt­schaft pro­fi­tie­ren – ein ech­ter Win-win-win-Ansatz.

Der Ansatz: Koope­ra­ti­ven als Motor nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung

In unse­ren Kom­pe­tenz­zen­tren in Busua (Western Regi­on) und Man­kes­sim (Cen­tral Regi­on) beglei­ten wir den Auf­bau von Pro­du­zen­ten­ko­ope­ra­ti­ven in drei öko­lo­gi­schen Wert­schöp­fungs­ket­ten:

  • Nach­hal­ti­ges Palm­öl & Sei­fe – für eine fai­re und öko­lo­gi­sche Alter­na­ti­ve zu kon­ven­tio­nel­lem Palm­öl

  • Austern­pil­ze – als res­sour­cen­scho­nen­de Ein­kom­mens­quel­le mit hohem Nähr­wert

  • Grund­nah­rungs­mit­tel – Mani­ok, Mais, Koch­ba­na­nen, Ana­nas und Gemü­se als sta­bi­le Basis loka­ler Ernäh­rungs­si­cher­heit

Bis 2026 ent­ste­hen so Koope­ra­ti­ven mit rund 600 Bau­ern­fa­mi­li­en, die gemein­sam pro­du­zie­ren, ver­ar­bei­ten und ver­mark­ten. Durch loka­le Wei­ter­ver­ar­bei­tung – etwa in unse­ren Ölmüh­len, Pilz­häu­sern oder Lebens­mit­tel­werk­stät­ten – bleibt die Wert­schöp­fung in den Gemein­den und schafft lang­fri­stig neue Arbeits­plät­ze.

For­schung, Inno­va­ti­on und loka­le Ver­ant­wor­tung

Das Pro­jekt baut auf jah­re­lan­ger prak­ti­scher Erfah­rung und wis­sen­schaft­lich fun­dier­ter Agrar­öko­lo­gie auf. Es ver­bin­det moder­ne Erkennt­nis­se aus der rege­ne­ra­ti­ven Land­wirt­schaft mit loka­lem Wis­sen und tra­di­tio­nel­len Anbau­me­tho­den.

Wir för­dern Par­ti­zi­pa­ti­on statt Abhän­gig­keit: 95 % der Mit­ar­bei­ten­den sind lokal beschäf­tigt, wodurch Wis­sen, Ein­kom­men und Ver­ant­wor­tung in der Regi­on blei­ben. Durch geziel­te Wei­ter­bil­dung und die Ein­bin­dung loka­ler Ent­schei­dungs­trä­ger ent­ste­hen Struk­tu­ren, die lang­fri­stig bestehen und wei­ter­wach­sen kön­nen.

„Eine Nati­on, die ihre Böden zer­stört, zer­stört sich selbst.“ — Frank­lin D. Roo­se­velt

Zukunft pflan­zen

Ihre Spen­de stärkt 600 Bau­ern­fa­mi­li­en in Gha­na beim Umstieg auf öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft und schützt Mensch und Boden zugleich.

Projektpartner:innen

Durch die Zusam­men­ar­beit mit star­ken Partner:innen erhal­ten wir natio­nal sowie inter­na­tio­nal mehr Ein­fluss, um unse­re Zie­le effi­zi­ent zu errei­chen.

Weitere Projekte