Nach­hal­ti­ges Palm­öl und Kreis­lauf­wirt­schaft

Bio­gas pro Jahr
0 m3
CO2 Kom­pen­sa­ti­on pro Jahr
0 t
loka­le Arbeits­plät­ze geschaf­fen
0

Nach­hal­tig­keit auf allen Ebe­nen

GPC (Green Palm Cir­cuit) ist mehr als nur eine Palm­öl­müh­le – er ist ein Lern- und Inno­va­ti­ons­zen­trum für Kreis­lauf­wirt­schaft. Die Kom­bi­na­ti­on aus For­schung, Aus­bil­dung, Know-how-Transfer und loka­ler Wirt­schafts­kraft schafft ein System, das sich selbst trägt und wei­ter­wächst: öko­lo­gisch nach­hal­tig, wirt­schaft­lich sta­bil und sozi­al ver­an­kert.

Die Palm­öl­müh­le nutzt alle orga­ni­schen Neben­pro­duk­te der Pro­duk­ti­on zur Bio­gaser­zeu­gung – dar­aus ent­steht sau­be­re Ener­gie für Küchen, Schu­lungs­zen­tren und Werk­stät­ten. Gleich­zei­tig wird der nähr­stoff­rei­che Gär­rest als hoch­wer­ti­ger Dün­ger an die Bäuer:innen zurück­ge­ge­ben – ein geschlos­se­ner Kreis­lauf, der Ener­gie, Land­wirt­schaft und Ein­kom­men ver­bin­det.

Das Ziel: Ein System, das nicht nur öko­lo­gisch funk­tio­niert, son­dern auch wirt­schaft­lich trag­fä­hig ist. Die Müh­le schafft loka­le Arbeits­plät­ze, stärkt Klein­un­ter­neh­men und trägt mit ihren Ein­nah­men zur Finan­zie­rung wei­te­rer Pro­jek­te in Bil­dung, Abfall­ma­nage­ment und Sozi­al­un­ter­neh­mer­tum bei.

Wis­sen schafft Wir­kung

Ein zen­tra­ler Bestand­teil des Green Palm Cir­cuit ist der Auf­bau von Know-how und loka­ler Fach­kom­pe­tenz. In Zusam­men­ar­beit mit der Zür­cher Hoch­schu­le für Ange­wand­te Wis­sen­schaf­ten (ZHAW) und ISEES Gha­na wird die Bio­gas­tech­no­lo­gie kon­ti­nu­ier­lich ver­bes­sert und an loka­le Bedin­gun­gen ange­passt.
Dabei geht es nicht nur um Tech­nik, son­dern um Wis­sens­trans­fer und Selbst­stän­dig­keit: Die ZHAW führt drei spe­zia­li­sier­te Work­shops in Gha­na durch, in denen Fach­kräf­te und Stu­die­ren­de zu Biogas-Expert:innen aus­ge­bil­det wer­den. Das Beson­de­re ist der Train-the-Trainer-Ansatz – Wis­sen wird nicht zen­tral gehal­ten, son­dern gezielt wei­ter­ge­ge­ben. Teil­neh­men­de ler­nen, die Anla­gen eigen­stän­dig zu betrei­ben, zu war­ten und ihr Wis­sen in der Regi­on wei­ter­zu­ver­mit­teln. So ent­steht ein wach­sen­des Netz­werk loka­ler Expert:innen, das die Ener­gie­pro­duk­ti­on lang­fri­stig sichert und Inno­va­ti­on vor Ort vor­an­treibt.

Die enge Ver­bin­dung von For­schung und Pra­xis sorgt dafür, dass wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se unmit­tel­bar in den All­tag ein­flies­sen – und dort Wir­kung ent­fal­ten, wo sie am drin­gend­sten gebraucht wer­den. Daten zur Ener­gie­ge­win­nung, Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz und CO₂-Einsparung wer­den fort­lau­fend erho­ben, aus­ge­wer­tet und in die Wei­ter­ent­wick­lung des Systems inte­griert.

Unter­stützt wird das Pro­jekt durch ver­schie­de­ne Schwei­zer Stif­tun­gen und im Rah­men des REPIC-Pilotprogramms, einer Initia­ti­ve von DEZA, SECO, BAFU und BFE, die inno­va­ti­ve Energie- und Res­sour­cen­sy­ste­me in Entwicklungs- und Schwel­len­län­dern för­dert. REPIC beglei­tet den Green Palm Cir­cuit als Modell­pro­jekt, um die Über­trag­bar­keit auf ande­re Regio­nen zu prü­fen und den Wis­sens­trans­fer zwi­schen For­schung, Pra­xis und Poli­tik zu stär­ken.

Die Ergeb­nis­se die­ser Zusam­men­ar­beit gehen weit über Busua hin­aus: Der Green Palm Cir­cuit dient als über­trag­ba­res Modell, das zeigt, wie sau­be­re Ener­gie, loka­le Wert­schöp­fung und sozia­le Ent­wick­lung sich gegen­sei­tig stär­ken kön­nen. Was hier ent­steht, ist mehr als ein Ener­gie­pro­jekt – es ist ein Sozi­al­un­ter­neh­men und Lern­sy­stem für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, das Wis­sen ver­an­kert, Ver­ant­wor­tung för­dert und Zukunft gestal­tet.

Ener­gie für Mensch und Zukunft

Ihre Spen­de stärkt 600 Bau­ern­fa­mi­li­en in Gha­na beim Umstieg auf öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft und schützt Mensch und Boden zugleich.

Projektpartner:innen

Durch die Zusam­men­ar­beit mit star­ken Partner:innen erhal­ten wir natio­nal sowie inter­na­tio­nal mehr Ein­fluss, um unse­re Zie­le effi­zi­ent zu errei­chen.

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