Aus­bil­dung in Sozi­al­un­ter­neh­mer­tum

Sozialunternehmer*innen aus­ge­bil­det
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H.MBA Abschlüs­se (Huma­ni­ta­ri­an Master in Busi­ness Admi­ni­stra­ti­on)
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Spen­den in Form von Sti­pen­di­en
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Jun­ge Men­schen befä­hi­gen, Zukunft selbst zu gestal­ten

In Gha­na fehlt es nicht an Moti­va­ti­on, son­dern an Chan­cen: Vie­le jun­ge Men­schen haben gute Ideen und Tat­kraft, aber kei­nen Zugang zu Aus­bil­dung, Netz­wer­ken und Kapi­tal. Genau hier setzt unser Pro­gramm an. Es befä­higt sie, eige­ne nach­hal­ti­ge Unter­neh­men auf­zu­bau­en – mit einem kla­ren Fokus auf öko­lo­gi­sche Inno­va­ti­on, Kreis­lauf­wirt­schaft und sozia­le Wir­kung.

Das Pro­gramm rich­tet sich an jun­ge Frau­en und Män­ner in Gha­na, die unter­neh­me­ri­sches Poten­zi­al mit­brin­gen, aber bis­her kei­ne Mög­lich­keit hat­ten, die­ses zu ent­fal­ten. In unse­rem Kom­pe­tenz­zen­trum für Öko­lo­gie und Kreis­lauf­wirt­schaft in Busua (Western Regi­on) erhal­ten sie die Chan­ce, in einem pra­xis­na­hen Umfeld ihre Fähig­kei­ten zu ent­wickeln und über zwei Jah­re hin­weg zu selbst­stän­di­gen Sozialunternehmer:innen her­an­zu­wach­sen. Das Aus­bil­dungs­pro­gramm ver­bin­det Theo­rie und Pra­xis – von Unter­neh­mens­füh­rung und Pro­jekt­ma­nage­ment über öko­lo­gi­sche Pro­duk­ti­ons­me­tho­den bis hin zu nach­hal­ti­gen Finan­zie­rungs­mo­del­len. Ziel ist es, die Teil­neh­men­den zu befä­hi­gen, eige­ne Klein­un­ter­neh­men auf­zu­bau­en und so lang­fri­stig Arbeits­plät­ze, Ein­kom­men und öko­lo­gi­sche Wir­kung in ihren Gemein­den zu schaf­fen.

Rund 30 jun­ge Ghanaer*innen pro Jahr erhal­ten geziel­te Unter­stüt­zung durch den Social Busi­ness Incu­ba­tor und den Social Busi­ness Acce­le­ra­tor, wodurch pra­xis­na­he Lösun­gen für öko­lo­gi­sche und wirt­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen wie Abfall­wirt­schaft und sani­tä­re Pro­ble­me ent­wickelt werden​​.

Wo öko­lo­gi­sche Pra­xis auf unter­neh­me­ri­sches Den­ken trifft

Unser Ansatz basiert auf dem Prin­zip „Ler­nen durch Machen“. In unse­rem Kom­pe­tenz­zen­trum in Busua wer­den jun­ge Men­schen Schritt für Schritt zu eigen­stän­di­gen Sozialunternehmer:innen aus­ge­bil­det. Das Pro­gramm kom­bi­niert pra­xis­na­he Aus­bil­dung mit wis­sen­schaft­lich fun­dier­tem Wis­sen und wird in Zusam­men­ar­beit mit dem Rox­bourg Insti­tu­te for Social Entre­pre­neur­ship (RISE) in Lau­sanne umge­setzt. Es besteht aus zwei auf­ein­an­der auf­bau­en­den Stu­fen:

  • Social Busi­ness Incu­ba­tor (SBI) – eine pra­xis­ori­en­tier­te Vor-Ort-Ausbildung mit indi­vi­du­el­ler Beglei­tung, in der Geschäfts­ideen kon­kre­ti­siert, recht­lich regi­striert und erste Pro­duk­te oder Dienst­lei­stun­gen ent­wickelt wer­den.

  • Social Busi­ness Acce­le­ra­tor (SBA) – ein drei­mo­na­ti­ges Online-Programm von RISE, das den Absolvent:innen ermög­licht, ihre Geschäfts­mo­del­le zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren und inter­na­tio­na­le Netz­wer­ke auf­zu­bau­en.

Bei­de Pro­gram­me sind eng mit unse­ren Pro­jek­ten in den Berei­chen Palm­öl, Pil­ze, Kom­po­stie­rung und Bio­gas ver­knüpft – so wird Kreis­lauf­wirt­schaft in rea­ler Anwen­dung erfahr­bar und in wirt­schaft­lich trag­fä­hi­ge Lösun­gen über­setzt.

Up Deve­lo­p­ment (Schweiz) ver­ant­wor­tet Kon­zep­ti­on, Qua­li­täts­si­che­rung und inter­na­tio­na­le Ver­net­zung, wäh­rend OPC Gha­na (Obro­bibi­ni Peace Com­plex) das Pro­gramm vor Ort ope­ra­tiv umsetzt. Durch die enge Zusam­men­ar­beit mit For­schungs­ein­rich­tun­gen flies­sen aktu­el­le wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se direkt in die Aus­bil­dung ein. Nach Abschluss blei­ben die Absolvent:innen Teil eines akti­ven Alumni-Netzwerks, das den Zugang zu Start­ka­pi­tal erleich­tert und neue Unter­neh­mer­ge­ne­ra­tio­nen för­dert.

So ent­steht eine wach­sen­de Bewe­gung, die zeigt, dass Öko­lo­gie, Wirt­schaft und sozia­le Ver­ant­wor­tung untrenn­bar zusam­men­ge­hö­ren.

Zukunft ermög­li­chen

Ihre Spen­de befä­higt jun­ge Men­schen in Gha­na, nach­hal­ti­ge Unter­neh­men auf­zu­bau­en und ihre Zukunft selbst in die Hand zu neh­men.

Projektpartner:innen

Durch die Zusam­men­ar­beit mit star­ken Partner:innen erhal­ten wir natio­nal sowie inter­na­tio­nal mehr Ein­fluss, um unse­re Zie­le effi­zi­ent zu errei­chen.

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